Donnerstag, 27. Juli 2017

Carrot Cake


 - Carrot Cake -

Weil er auf jeder Kuchentafel ein Highlight und aus meinem Repertoire nicht mehr wegzudenken ist, gehört er definitiv endlich hier her: Der allseits beliebte, vergötterte, grandiose CARROT CAKE. Mit einem fluffigen Topping, das mit seiner Frische das perfekte Gegengewicht zum würzigen Teig ist. Durch die Walnüsse ist er auch noch ein bisschen "crunchy" und besonders aromatisch. Am besten schmeckt er übrigens, wenn er einen Tag alt ist, denn dann entfalten sich die meisten Aromen erst richtig. Eigentlich stammt der "Rüblikuchen" ja aus der Schweiz. Klassisch mit Karotten, Haselnüssen, Mandeln und Zuckerguss. Aber diese britische/amerikanische Version toppt einfach alle je dagewesenen, weil sie so saftig, so lecker, so himmlisch...haaach ihr müsst ihn einfach unbedingt selbst ausprobieren, hier ist das Rezept für eine normale Springform:

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Teig:

200g brauner Zucker
180g Pflanzenöl 
Prise Salz
3 EL Joghurt (mind. 3,8%)
3 Eier
250g Mehl
1 TL Natron
2 TL Zimt
Muskat
260g geriebene Karotten
150g Walnüsse

Frosting:
 
300g Frischkäse
120g Butter
Mark einer Vanilleschote
Prise Salz

Deko:

Marzipan-Karotten (selber formen oder fertig beim Rewe kaufen)
Pistazien 

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Zucker und Eier mit einer Prise Salz schaumig schlagen. Öl und Joghurt (nicht zu viel sonst wird der Kuchen nachher nicht fluffig) hinzufügen und kurz einrühren. (Wirklich nur kurz und alles in einem Schwall dazugeben, sonst lauft ihr Gefahr, dass es Mayonnaise wird). Jetzt das Mehl mit dem Natron, dem Zimt und ein wenig geriebener Muskatnuss einrühren. Zum Schluss geriebene Karotten und Walnüsse unterrühren.

Tipp: Lecker sind die Walnüsse, wenn sie nur grob gehackt werden. Wer keine festen Stücke im Teig haben will, kann sie aber auch im Mixer oder Thermomix fein zerkleinern. 

Die Karotten reibe ich immer mit der Käsereibe recht fein. 

Ab damit in den Ofen bei 175° in den Ofen

Wie lange? Das kommt auf die Form an!

Als Blechkuchen (besser mit der doppelten Menge an Teig): 25 Minuten
In der Springform: 35 Minuten

Am besten einfach 20 Minuten drinlassen und dann die Stäbchenprobe machen. Es dürfen noch kleine Krümelchen kleben bleiben, da der Kuchen ja sehr feucht bleiben soll.

Auskühlen lassen!

Das war ja einfach? JA! Und genau deshalb ist es auch einer meiner Lieblingskuchen. Nichts geht schneller und ist leckerer als ein Carrot Cake!! Aber Moment, das Frosting fehlt noch...

Achtung, jetzt kommt der beste Teil:

Butter mit dem Puderzucker cremig rühren und den Frischkäse hinzufügen.
Vanillemark dazugeben und mit Salz abschmecken.
Frischkäse und Butter haben idealerweise die selbe Temperatur, damit es eine geschmiedige und homogene Masse wird. 

Ich nehme tatsächlich immer Philadelphia, da bei fast allen anderen Marken recht viel Speisesalz hinzugeführt wurde und sie für Süßspeisen zu salzig schmecken. 

Bei einem Blechkuchen einfach alles draufstreichen und mit Marzipan-Karöttchen und gehackten Pistazien verzieren.

Wenn ihr mehrer Böden macht, dann das Frosting natürlich auch zwischen die Böden streichen.

Wenn ihr das so wie auf dem Bild machen wollt: Da habe ich eine 16 cm Form hergenommen und den Boden auf zwei Mal gebacken. 
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Hier noch die Variante in der normalen 20er Springform für den Geburtstag einer lieben Freundin und dem größten Fan dieses Kuchens, den ich kenne. Verziert habe ich das noch mit einer selbst gebastelten Wimpelkette:

 
 

Sonntag, 20. November 2016

Zimt-Pflaumen-Cupcakes


  - Zimt-Pflaumen-Cupcakes -




Jede Jahreszeit hat ihr Gewürz. Wenn die letzten Blättchen von den Bäumen gesegelt sind,
ist definitiv die Hauptsaison des Zimtes angebrochen! Die Pflaumen gibt es nur noch eingekocht, und deshalb gibt es heute Cupcakes mit einem Pflaumenmus-Kern und Zimtfrosting. Da ich meistens nur für ein paar Leute zum Kaffee oder einfach mal so backe, ist die Menge gerade Mal für sechs Stück dieser kleinen Versuchungen.

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Teig:

50g Butter
50g Zucker
100g Mehl
1 TL Natron
1 Prise Salz
1 Ei
100 g saure Sahne

Füllung:
3 EL Pflaumenmus (z.B. d'arbo)

Frosting:
 
50g Butter
150g Puderzucker
100g Frischkäse


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Butter mit Zucker schaumig schlagen. Ei hinzufügen und unterrühren. Mehl mit Natron mischen und langsam hinzufügen. Als Letztes den Schmand einrühren.

Nun einen EL Teig in die Muffinform füllen und mit zwei Teelöffeln einen kleinen Klecks Pflaumenmus draufgeben.

Den restlichen Teig auf die sechs Förmchen aufteilen und das Mus bedecken.

13 Minuten bei 200° Ober- und Unterhitze backen.

Alle Zutaten für das Frosting schaumig rühren.

Erkalten lassen und mit einer runden Lochtülle das Frosting aufspritzen. Mit Zimt garnieren. Fertig!

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Bon appétit !

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...und einen guten Start in die Zeit der Christkindlmärkte, Lichterketten und natürlich des Zimts!



Montag, 14. November 2016

Mohnkuchen


- Weltbester Mohnkuchen -



Mein Vater mag kein "süßes Gebabbel" wie meine Mutter es immer nennt. Dafür liebt er Mohnkuchen. Dank Hefeteig nicht ganz so süß und wenn die Füllung selbstgemacht ist und nicht dieses "süße Gebabbel" aka. fertige Mohnmischung - umso besser! So habe ich stundenlang das Internet nach DEM Rezept durchforstet, das nicht zu süß ist, knusprige Streusel hat und eine unvergleichliche Füllung wie vom Konditor höchstpersönlich angemischt. Und was sagt man da - ich habe sie gefunden! Das Herzstück dieses Blechkuchens (die Mengen für Blechkuchen sind wirklich beachtlich...Teigberge!) ist eine köstliche Creme aus Pudding, Butter und gemahlenem Mohn. Gefunden beim fürSie-Magazin! Schmeckt aufgebacken am dritten Sonntag im November noch genauso gut wie auf der Kuchentafel am Geburtstag. So und jetzt Schluss mit dem Geplapper, ich präsentiere:






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Hefeteig


400 g Mehl
1/2 Würfel Hefe
1/8 l lauwarme Milch
75 g Zucker
60 g weiche Butter
1 Ei
abgeriebene Schale von 1/2 Bio-Zitrone 
 1 Prise Salz



Füllung

 1 l Milch

1/2 l Wasser
200 g Zucker
175 g Weichweizengrieß
1 Päckchen Vanillepuddingpulver
400 g frisch gemahlener Mohn
200 g Sahne
3 Eier
200g Butter

Streusel

300g Mehl
200gButter
100g Puderzucker
1 Prise Salz


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Wie macht man das jetzt? Das sind irgendwie tausend Zutaten? 
Keine Panik, das geht ganz einfach Schritt für Schritt und während der Hefeteig seine zig Ruhepausen einlegt, kann man ganz flott die Füllung und den Mürbeteit zubereiten. Geht echt ganz schnell, man sollte das Warten nur nicht mit zu viel Naschen überbrücken, sonst ist am Ende zu wenig Streuselteig da und der Kuchen sieht nicht mehr so hübsch aus.

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 Also: 
Mehl in eine große Schüssel geben und eine Mulde in der Mitte formen.
Hefe hineinbröseln, 1 EL Zucker dazu und mit der angewärmten Milch vermengen.
Vom Rand ein wenig Mehl in die Mitte stäuben, sodass ein fluffiges Hefeteig-Bällchen entsteht.
Diesen Vorteig 15 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

Dann:
restliche Zutaten hinzufügen und mit den Knethaken zu einem schönen Hefeteig verkneten.
Sollte er zu klebrig sein, einfach noch etwas Mehl drüber stäuben.
Diesen Ballen 1 Stunde in Frischhaltefolie gewickelt gehen lassen

Währenddessen:
 Milch mit Wasser und Zucker in einen großen Topf geben und aufkochen lassen.
Weichweizengrieß mit Vanillepuddingpulver und Mohn vermischen und in die Flüssigkeit geben und mit einem Kochlöffel zu einer geschmeidigen Masse rühren.
Sahne mit Eiern vermischen und unter die Masse mischen.
Als letztes die zimmerwarme Butter in kleinen Flöckchen unterrühren.

Jetzt: 
Alle Zutaten für den Mürbeteig in einer Schüssel abwiegen und mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Kalt stellen.

Nun:
Hefeteig ausrollen und nochmals 30 Minuten gehen lassen. 

Zum Schluss:
Mohn-Masse auf den Hefeteig streichen und den Mürbeteig drüber krümeln
bei 200° 30-40 Minuten backen bis die Streusel leicht bräunen

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Mit Puderzucker bestäuben et voilà

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Sonntag, 8. Mai 2016

Beeren-Dessert




- Blaubeer-Himbeer-Dessert -


Die Sonne strahlt, alle Bäume blühen eifrig und endlich ist es abends noch warm draußen. Die Gartenmöbel werden eingeweiht und der Balkon wird frühlingshaft dekoriert. Besonders freue ich mich jetzt auf die wunderbaren Abende mit Freunden auf der Terrasse mit viel gutem Essen. Und die Krönung eines perfekten Dinners ist für mich wie immer ein traumhaftes Dessert! Passend zum Start in den (gefühlten und herbei gewünschten) Sommer habe ich mir ein blitzschnelles Dessert im Weck-Glas ausgedacht, das nicht nur himmlisch schmeckt, sondern auch ein bisschen so aussieht wie die Wölckchen am blau-weißen Strahlehimmel!

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Zutaten:

1 Packung Cantuccini
Kirschwasser
200g Sahne
150 g Mascarpone
Zitronenschale (Bio-Zitrone) 
Beeren der Saison



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Die Cantuccinis in 2-3 kleine Stücke brechen und in die Weck-Gläser bröseln
Darüber einige Beeren streuen. Das geht auch mit anderen Früchten in jeglicher Geschmacks- und Farbkombination - frisch oder gefroren!
Die Sahne steif schlagen und mit dem Mascarpone vermischen. Mit Zitronenschale und Zucker abschmecken. 
Die Mascarpone-Creme anschließend auf die Beeren geben und einige Beeren als Verzierung oben drauf legen.

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Tipp: Wer es etwas leichter mag: Bei der Creme den Mascarpone durch (Früchte-)quark ersetzen!

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Guten Appetit und einen wunderbaren Sonntag!







Mittwoch, 23. März 2016

Feta-Spinat-Quiche



- Spinat-Feta-Quiche - 


Es fängt an zu grünen, die ersten Blütenknöspchen sind schon zu sehen und was wäre ein besserer Anlass auch etwas Grün auf den Teller zu bringen? Solange die Frühlingsboten im Gemüseregal jedoch noch auf sich warten lassen, greife ich auch liebend gern auf eine andere Vitaminbombe zurück, um startklar für die neue Jahreszeit zu werden -  Spinat! Inmitten einer leckeren Quiche mit fluffiger Sahne-Käse-Ei-Füllung wird das von Kindern wohl meistgehasste Gemüse zum wahren Gaumenschmaus.

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Um die ersten warmen Sonnenstrahlen nicht in der Küche, sondern möglichst draußen zu verbringen, hier ein Blitz-Rezept mit nur 7 Schritten für eine grandiose Spinat-Feta-Quiche mit Frühlingssalat:

(Tipp: Auch ein tolles Mitbringsel für das erste Picknick im Grünen!)


 


Zutaten:

Grundrezept Mürbeteig:

200g Mehl
100g weiche Butter
1 Ei
1 Prise Salz


Spinat-Feta-Füllung:

500 g Blattspinat (ganzes Blatt)
1 Knoblauchzehe
1 kleine Zwiebel 
200 ml Sahne
3 Eier
100g geriebener Emmentaler
100g Feta





Zubereitung:

1. Für den Mürbeteig einfach die weiche Butter in kleinen Flöckchen und das Ei leicht verquirlt zum Mehl geben und alles so lange verkneten, bis man eine Kugel formen kann.

2. Diese Kugel auf Backpapier zu einem Kreis ausrollen, in eine runde Backform 
(Ø 32cm) legen und die Ränder andrücken. Mit einer Gabel Löcher in den Boden pieksen.

3. Den fertigen Boden eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. 
4. Spinat nach Packungsbeilage auftauen. Zwiebeln und Knoblauch klein schneiden, in wenig neutralem Öl anbraten und Spinat hinzufügen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

5. Die Eier verquirlen, jedoch ohne zu Schäumen. Sahne und geriebenen Emmentaler hinzufügen.

6. Jetzt den Spinat auf dem Mürbeteigboden verteilen und mit der Masse übergießen.

7. Feta nun drüberkrümeln und für 20-30 Minuten bei 180°C Umluft in den Ofen schieben.




Serviervorschlag: Am besten mit einem frühlinshaften Salat aus Rucola, Cocktail-Tomaten und Radieschen anrichten. Das Rezept für eine passende Vinaigrette folgt...


Guten Appetit und einen zauberhaften Frühlingsbeginn!